Coaching Academy: „Trust in your athlete“

Marc Pschebizin („Mr. Inferno„) arbeitet seit gut einem Jahr mit Azum.

Auch für ihn wichtig bei der Wahl von Azum: die einfache Trainingsplanung, die hoch-individuelle Trainingssteuerung seiner Athleten (das metabolische Profil macht’s möglich) – und die perfekte Integration der Ernährungsplanung ins tägliche Coaching.

Marc aber sieht noch einen anderen Vorteil in Azum – und das hat viel mit dem Vertrauen zwischen Trainer und Athlet zu tun.

Aber lest selbst:

„Als Coach von Breiten- und Spitzensportlern habe ich eines früh begriffen: Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und zwischenmenschliches Vertrauen ist der Beginn von allem.

Ich möchte Euch zu Beginn, von meiner eigenen Triathlon- und Duathlon-Profikarriere erzählen. Diese fast zwanzigjährige Erfahrung hat mich zum einen als Athlet, zum anderen aber auch als Coach sehr geprägt.

Vertrauen als Grundstein der Arbeit

Meine Coaching- Philosophie, aber auch der Umgang mit Menschen, wurde so zum Grundstein meiner Arbeit.

1996 habe ich ein Stipendium an der State University of New York erhalten und durfte dort ein Teil des Uni-Cross Country Teams sein.

Was ich damals nicht wusste: einer der profiliertesten Coaches der Welt –  Dr. Jack Tucker Daniels, Professor für Exercise Physiology – praktizierte an der Uni und coachte auch das XC Team.

Das Fachmagazin Runners World bezeichnete Daniels später als “The World’s Best Running Coach”. Er war Trainer einiger Olympioniken und gewann selbst mit der US-amerikanischen Mannschaft bei Olympischen Spielen 1956 die Silber- sowie 1960 die Bronzemedaille im Fünfkampf.

Das Training unserer XC Mannschaft war so gestaffelt, dass wir immer nachmittags nach dem Unterricht zum gemeinsamen Lauftraining auf dem Uni Campus zusammenkamen, um dort Intervalle oder Dauerläufe zu trainieren.

Immer als Team, immer gemeinsam. Was ich später auch als eine entscheidende Stärke dieses Systems angesehen habe.

Dienstag und Freitag standen die harten Key Sessions an. Das waren Einheiten, wie bspw. die legendären: 4x Mile+ 4x 400+ 3x 1000 Meter Einheit. In Kombination mit kurzen Pausen, haben uns diese Einheiten an den Rand des Verstandes und der individuellen Leistungsgrenze gebracht.

Jack Daniels begleitet diese Sessions immer persönlich. Und achtete dabei peinlichst genau auf die richtige Schrittfrequenz. Er war es auch, der die Vdot Running Formel aufgestellt  hat. Und diese im Buch “Daniels Running Formular“ zusammengefasst hat.

Feedback als Kern des Vertrauens

Meine Coaching- Philosophie, aber auch der Umgang mit Menschen, wurde so zum Grundstein meiner Arbeit.

1996 habe ich ein Stipendium an der State University of New York erhalten und durfte dort ein Teil des Uni-Cross Country Teams sein.

Was ich damals nicht wusste: einer der profiliertesten Coaches der Welt –  Dr. Jack Tucker Daniels, Professor für Exercise Physiology – praktizierte an der Uni und coachte auch das XC Team.

Das Fachmagazin Runners World bezeichnete Daniels später als “The World’s Best Running Coach”. Er war Trainer einiger Olympioniken und gewann selbst mit der US-amerikanischen Mannschaft bei Olympischen Spielen 1956 die Silber- sowie 1960 die Bronzemedaille im Fünfkampf.

Das Training unserer XC Mannschaft war so gestaffelt, dass wir immer nachmittags nach dem Unterricht zum gemeinsamen Lauftraining auf dem Uni Campus zusammenkamen, um dort Intervalle oder Dauerläufe zu trainieren.

Immer als Team, immer gemeinsam. Was ich später auch als eine entscheidende Stärke dieses Systems angesehen habe.

Dienstag und Freitag standen die harten Key Sessions an. Das waren Einheiten, wie bspw. die legendären: 4x Mile+ 4x 400+ 3x 1000 Meter Einheit. In Kombination mit kurzen Pausen, haben uns diese Einheiten an den Rand des Verstandes und der individuellen Leistungsgrenze gebracht.

Jack Daniels begleitet diese Sessions immer persönlich. Und achtete dabei peinlichst genau auf die richtige Schrittfrequenz. Er war es auch, der die Vdot Running Formel aufgestellt  hat. Und diese im Buch “Daniels Running Formular“ zusammengefasst hat.

Persönlich, konnte ich mit diesen Vdots am Anfang erstmal nichts anfangen. Sie beschreibt die Running Performance eines Athleten über die ermittelte VO2max, auf Basis der individuellen Running economy/efficiency und mentalen Verfassung des jeweiligen Athleten.

Für die Athleten bedeutete das: wir hatten exakte Durchgangs- und Split-Zeiten auf unseren Intervallen, an die wir uns strikt halten mussten. Sonst gab es einen ordentlichen Anschiss.

Ich habe selten ein solch hartes Training miterlebt! Meist kam dann am Sonntag noch ein Cross-Rennen dazu.

Wir fuhren dazu kreuz und quer durch den wunderschönen State New York, um daran teilzunehmen und gegen andere Unis anzutreten.

Es gab immer eine Mannschaftswertung. Am Ende war der Mannschaftssieg wichtiger als die Einzelplatzierung und somit der ganze Stolz der Uni, wenn es zum Sieg reichte.

Oft wurde das Training selbst schon zum Wettkampf innerhalb der Mannschaft. Man wollte sich dem Coach immer im besten Licht präsentieren, um beim nächsten Rennen auch aufgestellt zu werden. Die schulischen Noten jedoch mussten stimmen, sonst durfte man am Training gar nicht erst teilnehmen.

Mittwochs stand nach dem harten Intervalltraining noch ein mittlerer Dauerlauf durch die Hügellandschaft von Cortland an. Dazu wurde dann auf den 5-8 km ein Tempo angeschlagen, was oft, oder besser immer Wettkampftempo bedeutete.

Darum ging ich eines Tages zu Coach Daniels, um ihm zu erklären, dass das Training am Mittwoch einfach viel zu hart für mich sei und ein Beibehalten der Trainingsmaxime mir kein Plus an Leistung bringen, sondern mich geradewegs ins Übertraining katapultieren würde.

Meiner Meinung nach sollte ich lieber einen ruhigen Dauerlauf machen, um die Intervallbelastung am Vortag besser wegzustecken. So war mein Plan 😉

Daniels schaute mir ganz tief in die Augen und schwieg eine Weile. Ich dachte nur, okay das war’s jetzt, nun kommt ein riesen Anschiss, von wegen Ausländer und neu im Team, was ich mir denn rausnehmen würde. 

Seine Augen haben mich eine ganze Weile ganz genau fixiert und meine Seele auf Links gedreht. So dachte ich es mir zumindest in diesem Moment.

Nach einer gefühlten Ewigkeit sagte er nur ganz ruhig und gelassen „Okay“. Und: „As long as you perform great, I don’t care. Do it!“

Ich wäre fast aus meinen Laufschuhen gekippt. Dieses entgegengebrachte Vertrauen war für mich schließlich der Anstoss noch härter und motivierter zu trainieren, um gute Leistungen zu zeigen.

Die Saison ging ins Land. Und wir liefen jedes Wochenende auf den schönsten Golfkursen der Welt Crossrennen. Mit 12er Spikes über die Fairways zu rennen war einfach geil. Verstanden habe ich es nie ganz –  aber der Collegesport in den USA hat einfach einen riesen Stellenwert.

Vertrauen macht Athleten besser

Meine Form wurde immer besser und ich merkte wie das Training von Daniels voll eingeschlagen hatte.

Ziel war es, die NCAA Division III National Championships, quasi die Amerikanischen Crossmeisterschaften der Colleges zu erreichen. Für diesen Anlass musste man sich durch die vorhergehenden Rennen qualifizieren.

Ich gewann ein Rennen in Albany und konnte mich somit von unserem XC Team, aus ursprünglich 10 Läufern, mit diesem Sieg tatsächlich für die Meisterschaften qualifizieren.

Wir flogen schließlich mit einer Uni Delegation nach Arkansas zu den NCCA Champs. Ich war als einziger Ausländer unglaublich stolz, meine Uni vertreten zu dürfen.

Coach Daniels, der extra aus Arizona angereist kam, stiess am Abend vor dem Rennen zu uns, um uns nochmal ins Gebet zu nehmen.

Er kam auf mich zu und schaute mir nach einigen Zaubertricks mit einem Streicholz, sehr lange in die Augen. Wieder mit diesem durchbohrenden Blick und sagte nach einer Weile nur „I knew I could trust you. Go out tomorrow and run as hard as you can!”

Ihr könnt euch vorstellen, wie motiviert ich war, mein Allerbestes am Renntag zu zeigen. Ich wollte nur eines: nämlich dieses Vertrauen, das mir mein Coach geschenkt hatte, in eine Top-Leistung umwandeln.

Am Ende landete ich im vorderen Mittelfeld. Mit einer für mich wirklich überzeugenden Leistung. Der Coach war happy, ich auch.

Heute, viele Jahre später, nachdem ich selbst Coach wurde, versuche ich dieses Vertrauen, das mir Coach Daniels entgegengebracht hat, genauso an meine Athleten weiterzugeben.

Ohne Vertrauen ist alles nichts

„Vertrauen ist die Basis von allem, ohne Vertrauen ist alles nichts“, schrieb die FAZ in einem Zeitungsartikel einmal. Ich glaube auch: Vertrauen gewinnt immer!

Vertrauen ist eine entscheidende Komponente innerhalb des Spitzen- und Breitensports mit kognitiver, emotionaler, und verhaltensbezogener Relevanz.

Wenn ich einen Athleten von meiner Arbeit als Coach überzeugen möchte, ist die Qualität eines Eingangsgesprächs von enormer Wichtigkeit. Baue ich hier gesundes Vertrauen auf oder versuche ich hier nur meine Kompetenz zu verkaufen.

Wertschätzung, egal welche Leistungsfähigkeit er/sie besitzt, spielt eine enorme Rolle. Als Coach muss ich in der Lage sein empathisch und geduldig zuzuhören. Denn jeder Mensch hat eine Geschichte zu erzählen!

Ich muss mich in den Athleten hineinversetzen. Und verstehen können, wie er tickt und welche Bedürfnisse er/sie hat. Hier zeigt sich schnell, ob Vertrauen zum Athleten aufgebaut und eine fruchtbare Zusammenarbeit entstehen kann.

Hier hilft Azum enorm. Auch und gerade, wenn ich einen Athleten nicht ständig „live“ und persönlich betreuen kann. Als einzige Plattform, ermöglicht Azum neben der obligaten Datenanalyse auch das direkte und ungefilterte Feedback der Athleten auf jede Trainingseinheit. So kann ich zeitnah auf Veränderungsprozesse einwirken und in das Training eingreifen. Kurz: weil der Austausch zwischen Athlet und Coach eine ganz entscheidende Rolle für den Aufbau von Vertrauen spielt, funktioniert Azum für mich perfekt.

Herzlich, Euer Marc.“

 

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